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ANGKOR - ANGKOR THOM
 

Angkorianische Periode
Stil von Baphuon 1010-1080
Erbauer: König Udayadityavarman II. 1050-1066,
Erneuert in der post-angkorianischen Periode unter König Jayavarman VII., 1181-1219: im Stil von Bayon
LAGE: Das Südtor liegt 1,5 km von Angkor Wat entfernt.

Angkor Thom – die große Hauptstadt – wurde um 1200 von Jayavaman VII. renoviert bzw. ausgebaut. Es war eine befestigte Stadt, umgeben von einer Stadtmauer und Wassergräben, in der Prister, Beamte und das Militär lebten. Jayavaman diente sie als Administrationszentrum seines Reiches. Während der Blüte Angkor Thoms lebten hier mehr Menschen als in jeder Stadt in Europa im 20. Jahrhundert.



 
 



 

Die Stadttore
Das südliche Stadttor liegt 8 Kilometer von Siem Reap ewntfernt. Ein 50 Meter breiter Wassergraben umgibt die 12 Kilometer lange, im Quadrat angelegte Stadtmauer. Insgesamt gibt es fünf Stadttore. Vor sollen die Himmelsrichtungen symbolisieren und befinden sich jeweils in der Mitte zwischen den Eckpunkten der Mauer. Die Straßen, die durch sie hindurchführen, schneiden sich genaum im Zentrum vor Angkor Thom, wo der Bayon steht. Das fünfte Tor, das Siegestor, liegt an der Ostseite, auf Höhe der Elefantenterasse, Jedes Tor ist mit einem 23 Meter hohen Turm, der an sich shcon ein architektonisches Kunstwerk ist, überdacht.
Die Brücken, die über den breiten Graben zu den Toren führen, werden von Steinfiguren flankiert. Es handelt sich dabei jeweils um 54 Götter und 54 Dämonen, die je eine riesige Schlange tragen.

Der Bayon
Von der Ferne wirkt der Tempel wie ein massiver Felsklotz im Dschungel. Am beeindruckendsten sind die etwa 200 gewaltigen Gesichter, mit ihrem zu Stein erstarrten Lächeln, die die Besucher erschaudern lassen. Die Errichtung des Bayon begann etwa 100 Jahre nach der Fertigstellung Angkor Wats. Ende des 12. Jahrhunderts wurde der Bayon von Jayavarman VII. zum buddhistischen Heiligtum umgebaut.




 
 



 

Elefantenterasse
An der Ostseite der Mauern, die den Phimeanakas einschließen, liegt die 350 meter lange Elefantenterasse. Sie bekam ihren Namen durch die fast lebensgroße Elefantenparade, die als Halbrelief auf dem Fundament dargestellt ist. Sie diente dem König und seinem Volk als Tribüne.
Erbauer: König Jayavarman VII. am Ende seiner Regierungszeit,. Anfang des 13. Jh.
LAGE: Westlich der Nord-Südstraße am Großen Platz
Auf der 3.5O m langen und 14 m breiten Terrasse. die das Palastgelände nach Osten abschließt, standen nach Schilderungen chinesischer Reisender des 13. Jh. Pavillons aus vergänglichern Material.
Von hier aus konnte die königliche Familie den Prozessionen, Paraden und Spielen auf dem Großen Platz zusehen. Auch ein Beratungs- oder Audienzraum mit Spiegeln und goldenen Fensterrahmen wird beschrieben. Die Terrasse hat drei Plattformen von verschiedener Höhe, zu der fünf Treppen führen, die nördliche wurde wahrscheinlich später gebaut. Ihren Namen hat die Terrasse von den ausgezeichneten Darstellungen der Elefanten und einer Elefantenjagd, die den größten Teil der Friese einnehmen.
Es sind aber auch im Wechsel Garudas und Löwen zu sehen. Balacha, das Pferd mit fünf Köpfen (Bild), eine Inkarnation des Bodhisattva Lokiteshvara sowie Gladiatoren, Artisten und Polospieler sind an der nördlichen Front dargestellt.


Terasse des Leprakönigs
Dieses etwa 6 Meter hohe Bauwerk hat seinen Namen von einer Statue im Lotussitz, die auf ihr gefunden wurde. Außergewähnlich schöne Halbreliefs schmücken die Außenwände der Terassen.
Erbauer: König Jayavarman VII. am Ende seiner Regierungszeit Anfang des 13. Jh.

LAGE: Am Großen P1atz ,nördlich der E1efaten- Terrasse.
Zwischen der Terrasse der Elefanten und der Terrasse des Lepra-Königs besteht keine Verbindung. Der Name der letzteren stammt von einer Plastik, die sich auf der Terrasse befand, im Volksmund Lepra-König genannt, nach König Yasovarman, der zuerst in Angkor baute, 899-910, und an Lepra starb. Diese Statue befindet sich heute im Nationalmuseum in Phnom Penh und stellt keinen König dar, sondern, in der Khmer-Kunst sehr selten, einen sitzenden, nackten Asketen, vielleicht einen Aspekt Shivas.

Auch diese Terrasse hat als Unterbau für einen leichten Pavillon gedient. Die Erklärung, daß sie ein Verbrennungsplatz für Würdenträger war, ist unzutreffend, ein solcher ist sicher nicht in dieser zentralen Lage zu suchen.

Die sechs oder sieben Reihen Basreliefs zeigen Könige mit dem Schwert in der Hand, die von ihrem Hofstaat umgeben sind. Den unteren Teil schmücken nagas und Fische. Die Terrasse scheint bis an einen See gereicht zu haben, der den Großen Platz fortsetzte und später von Jayavarman VII. zugeschüttet wurde, um die Siegesstraße erbauen zu können. Die Palastszenen und Fischzüge auf den Friesen ähneln denen auf den Reliefs des Bayon und gehören zu den schönsten Werken der Khmer-Kunst.


 
 



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