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ANGKOR - TA KEO
 

Angkorianische Periode
Im Stil von Khleang 965-1010 von Jayavarman V begonnen. Der Bau wurde bis in die Zeit Suriyavarman II. (Stil von Angkor Wat) fortgesetzt, scheint jedoch unvollendet
LAGE: Am kleinen Rundweg etwa einen Kilometer hinter dem Thommanon.
Vielleicht war es die Größe oder aber das Material, das die Arbeiten an diesem imponierenden Bauwerk nicht zu Ende kommen ließen. Die Fünfstufen-Pyramide nimmt einen Sonderplatz unter den Khmer-Bauten ein, weil sie weder Relief noch Plastikschmuck aufweist. Das führt zu irrigen Behauptungen, daß sic von den Cham ihres Schmuckes beraubt oder gar, daß sie für Menschenopfer benutzt wurde

Die für den Bau von Ta Keo verwendeten riesigen Quader aus einem harten Sandstein ließen sich schwer bearbeiten. Die Silhouette wirkt sehr einfach und kahl. Nichts lenkt von den klaren Linien der Architektur ab, von der Wirkung der eindrucksvollen Proportionen. Das gesamte Bauwerk sollte etwa 50 m hoch werden.

Fünf Stufen dienen als Unterbau für das Zentrale Heiligtum, das von vier kleineren Türmen umgeben war.

Die erste, 2.20 m hohe Terrasse mißt an der Basis von Ost nach West 100 m, von Nord nach Süd 120 m. Axial angeordnete Pavillons führen zum Innenhof, aus dem weitere Stufen aufragen.

An der Ostseite des Hofes stehen zwei stark zerstörte kleine Gebäude, die üblicherweise als Bibliotheken, Schatzhäuser oder auch als Pilgerherbergen interpretiert werden.

Die zweite Stufe, auf einem 5,50 m hohen Sockel, 80 x 75 m an der Basis, ist mit einer Galerie umgeben, die an den Achsen von Pavillons unterbrochen wird. Die dritte Plattform, 47 m im Quadrat und am Fuß von vier Pavillons umgeben, hat drei Unterbauten von 5,80, 4,5 und 3,60 m Höhe und trägt auf der Gesamthöhe von 22 m die fünf Türme.

Es gibt Beispiele von schönen Ornamenten an der Ostfassade in 12 m Höhe, die von oben nach unten gearbeitet wurden, und auf den Friesen zur zweiten Stufe. Inschriften bestätigen, daß Ta Keo als Shiva-Tempel gebaut wurde, es fanden sich Bruchstücke von lingas und Nandi-Statuen. Die Buddha-Statuen stammen, wie auch in anderen Tempeln, aus einer späteren Zeit, als Mönche in Angkor lebten. Eine Inschrift berichtet von einem Hospital, das wohl früher in der Nähe des Tempels lag.

Von der obersten Terrasse aus kann man im Nordosten die Höhenzüge des Phnom Kulen erkennen.


 
   



Angkor - Sras Srang | Angkor - Ta Prohm

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