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Die malaysische Küche ist vielfältig und scharf: man bekommt Malaiische, Indische, Chinesische und Europäische Küche in den meisten Hotels und Regionen.
Reis und Nudeln bilden meist die Basis der Gerichte. Beliebte malaiische Gerichte, die man in jedem Fall probieren sollte, sind z.B. Satay (kleiner dünner Fleischspiess-Snack), Saté (verschiedenes Fleisch vom Spiess), Nasi Goreng Istimewa (gebratener Reis mit allerhand Beilagen), Nasi Lemak (typisches Frühstück mit Reis, kleinen Fischen und Beilagen) oder Roti Chanai (eine Art Pfannkuchen mit Curry als Happen zwischendurch). Es gibt viele verschiedene exotische Beilagen z.B. Sambal (Chili-Zwiebel-Paste) oder Blachan (Krabbenpaste). Besonders in den Cameroon Highlands gibt es Steamboat, eine Art malaiisches Fondue.

Essen ist der Malaien liebste Beschäftigung. Die Gerichte sind vielfältig, exotisch und für Gäste gibt man sich traditionsgemäß besonders viel Mühe.
Ein einfaches Mahl aus Dschungelgemüsen und Reis in einem Langhaus in Sarawak ist ein Erlebnis, genauso wie man sich an den reichhaltigen Buffets der internationalen Hotels erfreuen kann, je nach kulinarischer Abenteuerlust.
Westliche Gerichte bekommt man überall in Malaysia, zumindest in Form von Fast-Food à la McDonald's.
In den großen Hotels gibt es neben Spezialitätenrestaurants mit malaiischer und chinesischer oft auch gute europäische Küche. Preiswerter isst man in den restoran: Einfache Restaurants mit chinesischer, indischer und malaiischer Küche; manche servieren auch westliche Gerichte. Einige sind etwas vornehmer mit Tischdecken, Speisekarten und gemütlicher Einrichtung, manche unprätentiös mit Neonbeleuchtung und Plastikstühlen.
Im kedai makan (Ess-Laden) oder kedai kopi (Kaffeeladen, es gibt aber auch Essen) geht es schlichter zu, was nicht bedeutet, dass das Essen schlechter wäre. Es werden einfache Nudelgerichte, gebratener Reis, Gemüse, auch Fisch angeboten. In den kedai makan gibt es häufig mehrere Garküchen, die an einem Tisch servieren. Bezahlt wird bei Lieferung.
In chinesischen coffee shops gibt es auch Bier. Die preiswerteste Art satt zu werden bieten food stalls oder hawkers, mobile Garküchen, die unter freiem Himmel ein paar Tische und Stapelstühle aufstellen und dort den ganzen Tag über Essen auftischen. Die hawker sind an Straßenecken zu finden, abends auf den pasar malam, den Nachtmärkten oder in hawker centres, überdachten Gebäuden, in denen viele Garküchen operieren.
Neben Gerichten der Malaien, Chinesen und Inder gibt es eine Vielzahl Kombinationen davon, dazu regionale Spezialitäten. Malaien und Inder essen entweder mit der rechten Hand (und nur mit der rechten, die Linke gilt als unrein) oder mit Löffel und Gabel, wobei die Gabel die Funktion des Messers übernimmt.
Bei Chinesen gibt es Essstäbchen und für Suppen einen Löffel aus Porzellan. In den Langhäusern oder den Dörfern sitzt man meist auf dem Boden und benutzt die rechte Hand zum Essen.
Zum Trinken gibt es u.a. Wasser, kaltes einheimisches Bier (Tiger) oder Kokosmilch.


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