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Aukana - Sigiriya

02.03.2006
Pünktlich zur Abfahrt stehen wir am vereinbarten Treffenpunkt vor dem Hotel. Erstaunt stellen wir fest, das wir einen neuen Bus haben, da der erste Bus "ein kleines Problem" hatte. Für 160 km Fahrtstrecke benötigen wir ca. 3 Stunden. Unsere Route führt uns über Aukana, wo wir einen Zwischenstopp einlegen, nach Polonnaruwa.

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Der Aukana-Buddha, der zweifellos die schönste noch erhaltene antike Statue auf der Insel ist, stammt aus der Zeit von 6.-8. Jh. und wird König Dhatusena zugeschrieben.

Sie ist 12 m hoch (ohne Lotusthron gemessen). Das Wort Aukana bedeutet soviel wie „Sonne essend“ (bei Sonnenaufgang anschauen, dann kann man sich ein Bild machen). Der Monolith wurde aus einem Findling geschlagen, die Statue ist nur noch auf der Rückseite und auf Taillenhöhe mit dem Fels verbunden. Die Statue schaut nach Osten, Richtung Kala Wewa (See), der ca. 3 km entfernt ist. Ihr Gesichtsausdruck ist kontemplativ-ernst. Mit der linken Hand rafft Buddha seine Robe (die in regelmäßigen Falten bis zu seinen Füßen fällt) an der linken Schulter zusammen. Die so geschlossene Hand wird als unförmig bezeichnet. Bei der rechten, geöffneten Hand ist die Innenfläche nicht nach vorn (=Abhaya Mudra), sondern zum Körper hin ausgerichtet. Diese atypischen Handgesten führen zu der Vermutung, dass es sich bei der Statue von Aukana um den ersten menschlichen in der Reihe von 26 Buddhas handelt. Mit der linken Hand rafft er die Robe nach oben, um den Schritt über den Fluss des ewigen Kreislaufes zu tun, und mit der rechten Hand weist er den Weg, den er gehen möchte.

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Der Aukana-Buddha wird bis heute von den Gläubigen u.a. um Regen angefleht, wobei rohe Milch über die Füße und den Lotosthron geschüttet wird. Während unserer Besichtigung regnet es leider.

Kurz vor unserer Ankunft in Polonnaruwa machen wir noch einen Stopp an einer Batik-Fabrik. Hier wird uns gezeigt, in wie vielen Arbeitsgängen sehr schöne Batikarbeiten hergestellt werden.

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Batik
Die Batik-Herstellung ist ein zeitaufwändiger Prozess: Wachs wird sorgfältig auf alle Stoffstellen aufgetragen, die nicht gefärbt werden sollen. Nach dem ersten Färben wird das Tuch gespannt und vom Wachs befreit, bevor neues Wachs für die nächsten Färbevorgänge aufgetragen wird. So entwickeln sich die Motive erst nach und nach; die Farben werden von hell nach dunkel eingefärbt.

In der Mittagszeit erreichen wir Sigiriya. Der Name leitet sich von 'Siha Giri' (Löwenfelsen) ab, wo wir über knapp 1.500 Stufen den Felsen erklimmen.

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Nach einem anstrengenden Aufstieg in der Mittagszeit machen wir anschließend unsere Mittagspause im Sigiriya Resthouse und stärken uns mit einem kleinen Snack.

Auf der Weiterfahrt von Sigiriya nach Polonnaruwa stoppt plötzlich unser Bus und wir sehen wir unseren ersten wilden Elefanten.

Kurz vor unserem endgültigen Ziel besuchen wir noch eine Holzschnitzerei. Hier wird uns gezeigt, wie aus den verschiedenen Hölzern Figuren und die berühmten Sri Lanka-Masken hergestellt werden. U.a. erklärt uns der Verkäufer auch, welche Bedeutungen die einzelnen Masken haben.

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Am frühen Abend erreichen wir unser Hotel in Polonnaruwa - The Village. Hier erwartet uns ein Gewitter mit allem was dazu gehört.

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