Luang Prabang

MONTAG, 24.01.2005
05.15 Uhr - die Nacht ist vorbei.
Um 11.00 Uhr geht es mit Bangkok Airways Richtung Luang Prabang. Da Bangkok Airways über einen seperaten Abflugsbereich im Flughafen verfügt werden uns hier keine Snacks und Getränke - alles natürlich kostenlos - angeboten. Mit dem Transferbus geht es zu unserer Maschine, wir stutzen:
Propellermaschine der Bangkok Airways - ATR72
Wir konnten beim Checkin Plätze am Notausgang ergattern und sitzen auf Platz 01 A und B. Um 13.00 Uhr landen wir. Den Transfer zum Rama-Hotel organisieren wir direkt im Flughafen und kostet 5 USD.


 

Nachdem wir den Safe bestückt haben, begeben wir uns auf die erste Exkursion und buchen beim einem örtlichen Reisebüro einen Halbtags-Ausflug zu den Pak Ou Höhlen und unseren Transfer via VIP-Bus (5 USD pro Person) nach Vientane (Dauer 8 Stunden).


   

Anschließend erkunden wir die Stadt und begeben uns in Richtung Nachtmarkt. Die Frauen aus dem Ort und dem Umfeld von Luang Prabang bauen teilweise noch ihre Auslagen auf. Wir finden Tücher, Kissenbezüge, Holzarbeiten und alles in prächtigen Farben. DerAuslagen erstrecken auf einer Länge von ca. 600 Meter. In einer kleinen, engen Gasse, die nach links abzweigt, finden wir Food der unterschiedlichsten Art. Am Ende des Nachtmarktes befinden sich verschiedene Reastaurants und Reiseagenturen. Bevor wir ins Hotel zurück kehren, kaufen wir an einem kleinen Stand verschiedene Gebäckteilchen, die absolut schmackhaft sind.


 
 

DIENSTAG, 25.01.2005
Im Hotelrestaurant nehmen wir unser American Breakfast zu uns. Gestärkt beginnen wir mit unserer Tempeltour. Folgende Anlagen wollen wir heute besichtigen:
WAT XIENG THONG
WAT SENE
PHOUSI - 328 Stufen
WAT MAY
WAT THAT
Bevor wir die 328 Stufen zum PHOUSI erklimmen, natürlich in der Mittagssonne, wie das für Touristen so üblich ist, stärken wir uns in einer Skandinavischen Bäckerei mit Kaffee und Kuchen.

Nach der Tempeltour rufe ich meine E-Mails ab und habe für die Buchung in Koh Chang mittlerweile ein Formular erhalten. Ich fülle es aus, unterschreibe es und versuche es als Fax zu versenden. Gar nicht so einfach: Kaum ein Faxgerät zu finden und die ich finde schaffen es nicht eine Din A4-Seite zu versenden.
Wir esssen noch eine Kleinigkeit und begeben uns dann ins Hotel.


 

MITTWOCH, 26.01.2005
Da wir heute unsere Tour zu den Pak Ou Höhlen gebucht haben stehen wir früh auf. Da unser Hotel um diese Zeit noch kein Frühstück anbietet, machen wir auf dem Weg zum Reisebüro einen Zwischenstopp. Nach kleinen Problemen bekommen wir unser Frühstück und sind pünklich im Reisebüro. Dort stellen wir erstaunt fest, das es noch gar nicht geöffnet ist, da der Chef verschlafen hat. Er sucht verzweifelt nach seinem Ticket-Original für unsere Buchung, kann es nicht finden und erhält von mir die Kopie.
Langsam nimmt er Fahrt auf und, so ist zumindest mein Eindruck, organisiert er jetzt unseren Trip zu PAK OU. Wir werden mit größeren Tuk Tuks zum Mekong-Ufer gefahren und dort "abgeladen". Wir möchten bitte warten, da noch andere Touristen abgeholt werden müssen, die an diesem Ausflug teilnehmen.
Ca. 10 Minuten später erscheint die nächste Truppe und wir sind komplett. Auch jetzt wird mehrfach durchgezählt. Erstaunte Blicke begleiten die Diskussion des Zählergebnisses, leider in der Landessprache, sodass wir kein Wort verstehen. Endlich geht es los: Wir betreten mit 20 Reisenden und 3 Mann Mannschaft das lange Boot. Für jeden Mitreisenden ist auf dem sitz eine Schwimmweste bereit gelegt.
Es beginnt eine zweistündige Fahrt auf dem Mekong, der zu dieser frühen Stunde noch leicht dunst verhangen ist. Das Gesicht des Ufers wandelt sich stetig. Sandbänke in der Mitte des Mekong, die teilweise bewohnt sind, werden umfahren.


 

Nach ca. 20 Minuten Bootsfahrt legen wir an und besuchen ein Dorf. Hier besichtigen wir die Papierherstellung und einige andere Gegenstände des Kunsthandwerks.


   

Kinder sind in die "Werbung" eingebunden und sagen im Chor ihren Spruch auf und bieten Armschmuck an. Insgesamt werden uns 15 Minuten Zeit gelassen. Dann geht es weiter zur nächsten "Attraktion", ein Dorf, in dem Schnaps und Whiskey hergestellt wird. Auch hier haben wir 15 Minuten Zeit. Nach insgesamt zwei Stunden erreichen wir die Höhlen von PAK OU. Nach 30 Minuten treten wir schon wieder die Heimreise, diesmal ohne Unterbrechung, an. Am Festland gehen wir zum Mano-Restaurant und nehmen eine kleine Stärkung ein.


 

Wir sind gerade mit dem Essen fertig, da erscheint ein Fahrzeug der Müllabfuhr. Ein 7,5-Tonner mit Kippladefläche. Oben auf einen bereits vorhandenen Berg Müll steht ein Arbeiter. Zwei weitere und eine Frau werfen von unten die Bastkörbe, die als Müllbehälter am Straßenrand stehen, zu ihm in die Höhe. Nach der Entleerung landen sie unkontrolliert auf der Straße. Aus den Restaurants werden zusätzlich unzählige Tüten zur Mitnahme abgestellt. Verglichen mit der hiesigen Müllabfuhr ist dieser Job in Deutschland schon fast als klinisch rein zu bezeichnen. Nach einem kurzen Stopp im Hotel verlassen wir dieses gegen 18.00 Uhr und begeben uns zum Nachtmarkt. Tina schaut sich erneut die einzelnen Schals an und sucht sich zwei gleiche Muster aus. Heute Abend ist der Phousi beleuchtet und ist vom Nachtmarkt aus in strahlendem Licht zu sehen. Zum letzten Mal bewundern wir auch die warme Lichterkette, die durch die aufgestellten Lampen der einzelnen Verkaufsstände gebildet wird. Die freundliche Begrüßung durch die laotischen Frauen und die warme Atmosphäre steigern unser Wohlbefinden und wir nehmen ungern Abschied von Luang Prabang.
Unmittelbar hinter dem Nachtmarkt (ca. 200 Meter), befindet sich unter anderem das indische Lokal Nazim. Wir beschließen dort zu essen, ich wähle Tandori-Huhn und Tina wählt ein Aloo Gobi (Gemüse-Curry) aus. Wir sind uns einig, dass man die dargebotenen Speisen essen kann, wir allerdings schon wesentlich besser indisch gegessen haben. Die schmutzigen Tischdecken trüben den Genuss ebenfalls. Somit ist dieses Lokal keine Empfehlung wert. Auf dem Weg zum Hotel decken wir uns noch mit Proviant für die Reise nach Vientiane ein. An der Rezeption checken wir aus, da wir das Hotel gegen 05.30 Uhr verlassen müssen. Wir zahlen die Rechnung bar, da bei Zahlung mit Kreditkarte 8 % Bank Charge verlangt werden. Hierzu sind wir nicht bereit. Wir bitten um einen "wakeup call" um 04.00 Uhr.


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