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COLOMBO
 

Colombo - Sehenswürdigkeiten

Die Pettah

Die Pettah, die sich östlich an den Stadtteil Fort anschließt, war früher das Wohn- und Geschäftsviertel der Portugiesen, später dann der Holländer. Die Spuren der letzteren sind heute noch an vielen Stellen zu finden. Heute ist sie das laute, hektische Basarviertel von Colombo, in dem man alle nur erdenklichen Waren zu niedrigsten Preise erhält, vor allem dann, wenn man zu handeln versteht.

Die Straßen sind etwa in der Form eines Schachbrettmusters angelegt, in jeder Straße werden nur bestimmte Waren verkauft: In der einen gibt es Metallwaren, in der anderen Textilien usw. Gewürze, Kräuter und Tees gibt es z. B. in der 5th Cross Road, Schmuck und Edelsteine an der 2nd Cross Road. In der Gabo Lane gibt es ayurvedische Medizin, in der 1st Cross Road gibt’s Foto- und Elektrogeräte.

An der 2nd Cross Road steht einer der wichtigsten Hindu-Tempel von Colombo. Er ist der Göttin Kali, der Gemahlin Shivas, geweiht. Seine Frontseite ist überreich mit Götterfiguren des hinduistischen Pantheons geschmückt. Im Innern zeigt eine Skulptur die grausame und blutrünstige, aber auch tapfere Göttin, die wie üblich mit einem Tigerfell um ihren schwarzen Körper und mit einer Kette aus Menschenschädeln dargestellt wird.

An der bergan führenden Sea Street, der Straße der Goldschmiede, liegen drei phantasievoll geschmückte Hindu-Tempel aus dem frühen 19. Jahrhundert, die als New- bzw. Old Kathiresan Temple bekannt sind.

Es gibt zwei Museen das Dutch Period Museum -ein renoviertes Wohnhaus- und das Municipal Museum an der Main Street. Über den Kreisverkehr am Municipal Museum (Ecke Olcott Mw./Gas Works St.) gelangt man geradewegs zu einem heiligen Bodhi-Baum.

Die Jami Ul-Afar Jumma-Moschee in der 2nd Cross Street wird auch „große Moschee“ genannt, die dekorative Verwendung von rotem und weißem Backstein verleiht ihr ein zauberhaftes Aussehen.

Auch die architektonischen Elemente - der mächtige, kuppelgekrönte Uhrturm und die schlanken Minarette oder die wie gedreht wirkenden Säulen, die Pilaster und Giebeln - sind außerordentlich reizvoll (1908).

Das Fort:
Den Stadtteil Fort könnte man als Keimzelle der heutigen Stadt Colombo bezeichnen. Am Ende der Marine erheb sich das klassizistische alte Parlamentsgebäude, das im typischen Stil der Kolonialzeit errichtet wurde.

Schräg gegenüber dem alten Parlament führt die Janadhipathi Mawatha (die frühere Queens Street) in das Zentrum des Stadtteils, das durch den Clock Tower gekennzeichnet wird. Eigentlich handelt es sich um einen 1850 erbauten Leuchtturm, der jedoch nicht mehr ausreichte, als die umliegenden Häuser immer mehr in die Höhe wuchsen. 1952 wurde er deshalb umgebaut.

Noch vor dem Uhrturm rechts liegt das Ceylinco Building (Dachrestaurant Akasakade).

Der Straße nach Norden folgend trifft man links, inmitten einer schönen Gartenanlage, auf ein weißes Gebäude im Kolonialstil. Einst residierte hier der britische Generalgouverneur, heute ist es der Amtssitz des Ministerpräsidenten (zur Zeit der Ministerpräsidenten) und wird selbstredend entsprechend scharf bewacht. Alle 1 ½ Stunden werden die starr und finster dreinblickenden Wachen abgelöst.

Bei dem lang lang gestreckten imposanten Bau gegenüber handelt es sich um das ebenfalls im repräsentativen Kolonialstil erbauten General Post Office, das Hauptpostamt. Von hier kann man die Wachablösung gut verfolgen.

Der Resistenz des Präsidenten schließt ein schöner Park an, der Gordon`s Garten. In ihm befinden sich eine Statue der englischen Königin Victoria sowie der Felsen, in den die Portugiesen bei ihrer Ankunft im Jahre 1515 ihr Wappen einritzten. Der Park ist aus Sicherheitsgründen allerdings nicht zugänglich.

Nachdem man nun den Sir Baron Jayatillake Mawatha (früher Prince Street) überquert hat, trifft man rechterhand auf ein elegantes Gebäude, in dem sich die Büros der Kabinettsmitglieder befinden. Die Straße selbst wurde in der Zeit der britischen Kolonialherrschaft ausgebaut, wovon heute noch zahlreiche Bauten zeugen. Allerdings nagt der Zahn der Zeit kräftig an den Mauern.

In der breiten York Street trifft man auf das rote, mit Dachbalustraden, Giebeln und Türmchen reich geschmückte Warenhaus Miller’s und unweit davon befindet sich auch der staatliche Kaufhaus Laksala mit einer großen Auswahl an kunsthandwerklichen Arbeiten sowie Edelsteinen und Textilien, sowie das Cargill’s

Galle Face Green
An der Küste zieht sich eine mehrere Kilometer lange Grünflächen hin, Galle Face Green genannt. Einst veranstalteten hier die Engländer Pferderennen und andere Belustigungen, aber auch Militärparaden. Die Grünfläche wurde unter dem Englischen Gouverneur um 1828 angelegt, der sie den Frauen von Colombo widmete.

Heute ist Galle Face Green vor allem in den Abendstunden ein Treffpunkt für die Bevölkerung, die die stets vom Meer her wehende frische Brise zu schätzen weiß. Es gibt etliche kleine Garküchen, deren Reinlichkeit manchmal etwas zu wünschen übrig lässt

Nationalmuseum
Die Südseite des Parks wird durch das Nationalmuseum gebildet. Das leuchtende Weiß des stattlichen Gebäudes, in dem sich das Nationalmuseum von Colombo befindet, liegt inmitten eines schön angelegten Parks. Die Anlagen und das Museumsgebäude zeigen gleichermaßen Würde und Anmut des viktorianischen Kolonialstils. Die architektonischen Elemente sowie die dreigiebelige Fassade mit vorgesetztem Portikus offenbaren eine beeindruckende Harmonie.

Viharamahadevi Park (Victoria-Park)
Das Herzstück von Cinnamon Garden (das Villenviertel und grünste der Stadt) bildet der Viharamahadevi Park, der bis 1958 Victoria Park hieß. Seinen heutigen Namen trägt er nach der Mutter von König Dhutti Gamani, der die Stadt Anuradhapura im zweiten Jahrhundert von der Tamilenherrschaft befreite; eine Statue im Park erinnert an sie.


 
 
   
 



 

Am nordwestlichen Ende, gegenüber der Town Hall, steht die schöne Statur eines sitzenden Buddhas, am südwestlichen Ende ein Kriegerdenkmal, das an die Gefallenen beider Weltkriege erinnert. Er gilt heute als beliebtes Erholungsziel der Einwohner von Colombo, wie sich hier an Wochenenden einfinden. An seiner nordwestlichen Ecke erhebt sich die imposante Town Hall, deren Kuppel an das Kongreßgebäude auf dem Capitol Hill in Washington erinnert.

Im Garten gibt es fliegende Hunde, die tagsüber in den Bäumen hängen, Zimtbäume, Buddhablumen und mit Glück zahme Elefanten.

Independence Commemoration Hall
Die Independence Commemoration Hall erinnert an die Unabhängigkeit. Sie wurde 1946 errichtet und nimmt die Architektur der Audienzhalle im ehemaligen Königspalast von Kandy auf. Nur sind die fantasievoll geschmückten Säulen nicht aus Holz, sondern aus Beton. Am 04.02.1948 eröffnete der Duke of Gloucester hier das Parlament des unabhängigen Ceylon.

Nicht weit davon steht ein im Jahre 1970 entstandenes Replik des Aukana Buddha.


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