Sie sind hier: Sri Lanka Sehenswürdigkeiten  
 SRI LANKA
Land & Leute
Klima
Essen & Trinken
Reisebericht
Hotels
Sehenswürdigkeiten
Tipps
Rezepte

DAMBULLA
 

Felsen- oder Höhlentempel von Dambulla
Das berühmteste an Dambulla, einem kleinen Ort an der Straße zwischen Matale und Anuradhapura, sind die fünf Felsenhöhlen mit zahlreichen Buddhastatuen sowie einzigartigen Wand- und Deckenmalereien, die zum Schönsten zählen, was singhalesische Künstler je hervorgebracht haben.


 



 
 



 

Es dauert schon 15 – 20 Min., bis man den rund 340 m hohen Felsen bestiegen hat und vor dem Eingang der Tempelanlagen steht. Die Höhlentempel nur ohne Hut und Schuhe betreten. Der schwarze Granitfelsen mit dem Namen Dambula-gala erhebt sich etwa 340 m über den Meeresspiegel, 180 m sind beim Aufstieg über die Ostseite des Felsen zu überwinden. Er führt zunächst über einen einfachen Felsweg, später dann über 250 in den Felsen geschlagene Stufen.

Von der oberen Plattform bietet sich ein schöner Blick über die von Stauseen durchsetzte Dschungellandschaft. In der Ferne sieht man bei klarem Wetter den imposanten Felsen von Sigiriya. Im Vorhof erkennt man gleich rechts eine Inschrift, die an König Kitti Sri Nissanka erinnert.

Die erste Höhle trägt den Namen Devaraja-Iena (Götterkönigshöhle) und enthält die 14 m lange, aus dem Felsen gehauene Figur eines liegenden Buddha, vor dem sein Lieblingsjünger sitzt




 
 
 



 

Der zweite Höhlentempel, Maharaja-Iena (Höhle der Großen Könige) genannt, ist der schönste.
In ihm umgeben 66 aneinandergereihte Buddhastatuen aus verschiedenen Zeiten eine kleine Dagoba. Einige sind aus dem Felsen herausgemeißelt, andere wurden im Laufe der Zeit gestiftet. Die Buddhas im Kandy-Stil sind an der roten Schärpe über der linken Schulter und dem roten Saumabschluss zu erkennen.
Die große stehende Buddhastatue ist von Wandmalereien umgeben, deren Thema die Versuchung Buddhas durch den Verführer Mara ist: Der von Buddha besiegte Mara stürzt von seinem schwarzen Elefant, um ihnen herum sein Heer (Schlangen, Dämonen und mythische Tiere). Andere Malereien an der Decke zeigen Episoden aus Buddhas Leben: den Angriff von Mara`s Heer, der Elefant, auf dem Mara sitzt, zeigt Buddha jedoch seine Unterwerfung an.




 



 

Die zum Teil vielfigurigen Malereien wirken sehr farbenfroh und zeigen kompositionelle Eigenarten.
Die dritte Höhle (Maha Alut Viharaya - Großer neuer Tempel), birgt ebenfalls zahlreiche Buddhastatuen, die zum größten Teil aus dem 18. Jh. stammen. Auch hier sind die Wände überreich mit Malereien geschmückt, sie zeigen Buddhas und Bohdisattvas in verschiedenen Größen und Haltungen sowie mit unterschiedlicher Hautfarbe.


 
 
 



 

Die kleine, vierte Höhle (Pachima-Viharaya - westliche Höhle), enthält fünf Statuen und schöne, jedoch unsachgemäß restaurierte Wandmalereien.




 
 



 

Die fünfte Höhle (Devana Alut Viharaya - zweiter neuer Tempel), schließlich ist die jüngste, sie besitzt neben einem liegenden Buddha aus neuerer Zeit, zahlreiche Figuren des hinduistischen Pantheons.


 
 



Polonnaruwa

Druckbare Version